Diese Woche saß ich in einem Meeting mit wundervollen Menschen und obwohl gerade überall im Jahr des Feuerpferdes von Aufbruch, Tempo und Bewegung gesprochen wird, war da plötzlich etwas ganz anderes im Raum … Es ging ums Wenigerwerden, Stiller-, Echterwerden … und fast alle schlugen gerade auf ihre Weise diesen Weg ein. Auch ich …

Mich findest du zur Zeit am liebsten im Atelier oder in meinem Garten. Der Computer wird von mir gerade schnell wieder zugeklappt und mit Social Media habe ich momentan so wenig wie lange nicht mehr am Hut.Mich ruft das Echte, die Menschen in ihrer Purheit, den Pinsel oder die Schaufel in der Hand. Ein Schwatz über den Gartenzaun oder von Ateliertüre zu Ateliertüre. Mein Verstand hat anfangs protestiert, aber mein Gefühl, meine Sehnsucht nach weniger hat sich einfach durchgesetzt.

Meine Loveletter und Artikel schreibe ich richtig gerne und auch meine Seelenreadings per Zoom liebe ich, aber danach nehme ich wieder Pinsel oder Gartenschaufel in die Hand oder stehe am Herd und koche etwas Leckeres.

Vorgestellt habe ich mir das Feuerpferdjahr anders, aber ich mag es so. Schon seit Beginn des Jahres ahne ich, was uns das Feuerpferd in seiner Essenz eigentlich mitteilen möchte: “Komm heim zu dir selbst. Spüre dich und deine Seele und verkörpere sie – kompromisslos.” Ruhen in uns bedeutet nicht Stillstand, sondern Wahrheit und die Essenz dessen wahrzunehmen, was wir mitgebracht haben in dieses Erdenleben.

So unterschiedlich die Menschen sind, deren Seele ich in meinen Seelenreadings eine Sprache geben darf – etwas ist immer ähnlich: Es ist die Tiefe, Ruhe und ein Gefühl von Präsenz und Nach-Hause-Kommen, das all meine Readings durchzieht – in all der Weisheit, die jede Seele in sich trägt. Es schwingt nie Stress und Ungeduld in ihren Worten, sondern pure bedingungslose Liebe und Sein.

Das “Jetzt” ist so viel sanfter als unser Verstand.

Vielleicht ist dieses Jahr genau die Einladung, nicht noch schneller zu werden, sondern bewusster. Und um bewusst zu werden, was gerade in uns lebt, dürfen wir anhalten, uns spüren, um dann mit dem richtigen Fokus kraftvolle, einfache Schritte zu gehen und unsere Seelenessenz zu verkörpern im Hier und Jetzt.

“Lass los”, hat die Seele heute wieder in einem wunderschönen Seelenreading gesagt. Und ein so menschlicher Teil von uns sagt in solchen Momenten oft: “Ja wie denn?” oder “Mach ich doch schon”… Dieses “Lass los”, das die Seele meint, ist die Einladung, an einem Ort in dir zu sein, in dem du ganz bist und schon immer warst. Unsere Seele erinnert uns gerade nicht daran, schneller zu werden – sondern wahrhaftiger. Es ist die Zeit, in der Seele und Mensch sich zutiefst verbinden und gemeinsam einen Tanz der Liebe tanzen. Denn niemand liebt dich mehr als deine eigene Seele. Atme durch sei einfach du selbst, das ist das größte Geschenk, das du dieser Erde und dir selbst machen kannst.

Danke für dich …

Herzensgrüße Sanvja

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