Ich stehe vor den Leinwand male, bin ganz glücklich mit meinem Bild und auf einmal oh Schreck! Was hab ich getan das sieht ja furchtbar aus diese Stelle, alles futsch…
Oft hab ich diesen „Alles futsch Schreck“ in mir gehabt, aber dann hab ich tief durchgeatmet und weiter gemalt. In voller Präsenz für das was vor mir ist an Farben und Formen.
Und immer wieder durfte ich dann voll Staunen feststellen das gerade die Stelle, die doch so schrecklich aus sah, am Ende meine Lieblingsstelle im Bild wurde.

Seitdem habe ich ein tiefes inneres Spüren und Wissen in mir, dass aus allem etwas Wunderbares am Ende heraus kommt. Ich kann nicht sagen was es sein wird, lasse es vollkommen los und vertrauen dem Lebensfluss, dem Malfluss, das am Ende ein Geschenk an Land gespült wird.

Dies habe ich mit der Zeit auch in mein alltägliches Leben übertagen. Wenn ein scheinbar schreckliche Situation entsteht atme ich tief durch und erinnere mich an mein Wissen, dass etwas Gutes dabei heraus kommen wird, keinen Ahnung was und wann. Ich lasse es völlig frei.
Hiermit wird mir mein Herz in solchen Situationen schon wieder etwas leichter und eine verschmitzte Neugierge schaut ums Eck. Eine Neugierde auf das Leben, den Lebensfluss, was es diesesmal für mich bereit hält.
Am Ende kommt immer etwas Gutes dabei heraus, meist ganz anders als ich es mir je hätte vorstellen können. (Deshalb können wir das mit dem Vorstellen auch gleich sein lassen, das Leben ist meist viel fantasievoller als unser Kopf!)

Kennst du auch diese „ohweia, alles futsch Situationen“?
Versuche doch beim nächsten Mal dem Lebensfluss und deinem Malfluss zu vertrauen. Trinke eine Tasse Tee, atme und fließe dann weiter. Das Leben meint es gut mit uns, auch wenn es von außen manchmal anders aussieht.

Gutes „fließen“ in dieser sommerlichen Zeit

 Sanvja

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